Kinder mit zur Beerdigung nehmen?

Fragst du dich gerade, ob du deine Kinder mit zu einer Beerdigung nehmen sollst? Meine Antwort ist klar und einfach: Jein. Es kommt ganz darauf an, was für dich, deine Kinder bzw. deine Situation gerade gut ist. Um dir die Entscheidung zu erleichtern, helfen dir vielleicht meine beiden ganz unterschiedlichen Erfahrungen.

Meine Kinder bei der Beerdigung ihrer Oma

Meine Große war ungefähr 1¾ als meine Mutter gestorben ist, mit meinem Kleinen war ich zu dem Zeitpunkt hochschwanger. Von der Beerdigung bis zu seiner Geburt sollten uns noch sechs Tage bleiben. Meine Tochter und meine Mama waren ein Herz und eine Seele. Nach uns Eltern war die Oma die wichtigste Bezugsperson für unsere Große. Zu meinen traurigsten Momenten zählt der, als meine Mama tot zuhause lag und wir mit diesem Wissen zu meinem Elternhaus gefahren sind. Meine Tochter hat an der Tür wie immer laut und mit einem strahlenden Lachen „Oma, Oma, Oma“ gerufen und es hat mich mit voller Wucht getroffen, dass sie sich nie wieder mit so riesengroßer Freude begrüßen werden und in den Armen liegen.

Wir haben uns bei meiner Mama dafür entschieden, alleine zur Beerdigung zu gehen. Das war für meine Tochter bestimmt nicht die beste Entscheidung, aber für mich. Der Tod meiner Mutter war ein so einschneidendes Erlebnis. Meine erste wirkliche Berührung mit dem Tod.  

Ich wollte bei der Beerdigung nur Tochter sein und mich voll und ganz auf meine Mutter und den Abschied von ihr konzentrieren. Und das fühlt sich auch im Nachhinein noch richtig für mich an. Selbst wenn sich andere während der Beerdigung um meine Tochter gekümmert hätten, kann ich mir gut vorstellen, dass sie trotzdem zu mir gewollt hätte, was ich natürlich zugelassen hätte. Zu viel für mich. Ich wollte nur ich sein.

Meine lieben Schwägerinnen haben sich während der Beerdigung um meine Tochter gekümmert und zum anschließenden Kaffee und Kuchen – Leichenschmaus finde ich ein echt gruseliges Wort – war sie dann wieder mit dabei.

Es war für mich in der Situation absolut richtig, denn ich konnte ganz in den wunderbaren Worten des Pfarrers versinken. Mir in Ruhe das Bild meiner Mama anschauen, das wir aufgestellt hatten, zu 100 Prozent präsent sein und traurig, aber auch lächelnd von ihr Abschied nehmen. Die Beerdigung ist eine wirklich schöne Erinnerung für mich.  

Rückblickend haben der Abschied und sicherlich auch die Oma meiner Tochter gefehlt. Vielleicht hätte ihr die Beerdigung den Abschied leichter gemacht. Sie wollte in den kommenden Wochen und Monaten erst einmal nicht mehr alleine zu ihrer tollen Tagesmutter gehen. Wir hatten den Eindruck, dass der Tod meiner Mama für sie noch einschneidender war als die Geburt ihres Bruders, der ja dann sechs Tage nach der Beerdigung geboren wurde. Sie war verunsichert. Wir haben immer wieder versucht, ihr die Situation zu erklären und einfach für sie da zu sein, waren aber immer wieder überfordert. Ich sag dir, das waren echt krasse Zeiten, in denen ich mich immer wieder ganz schön hilflos gefühlt habe.  

Meine Kinder bei der Beerdigung vom Opa

Gute zwei Jahre später ist dann auch mein Vater gestorben. Die Große war 3¾ und der Kleine gerade zwei Jahre alt. Da wir auch durch den Tod der Oma meines Mannes kurz zuvor etwas mehr Routine hatten, haben wir, habe ich, vieles anders gemacht. Hört sich irgendwie komisch an, aber wir haben als Familie echt dazu gelernt.

Zu dem Zeitpunkt war der Tod schon viel natürlicher und normaler für mich. So auch der Umgang mit dem Thema bei meinen Kindern. Es hat mich nicht mehr komplett aus der Bahn geworfen und ich konnte ganz gut darüber sprechen.

Wir sind sehr offen mit Opas Tod umgegangen, die Kinder waren an seinem Totenbett und auch bei der Beerdigung mit dabei. Wir haben versucht klare Worte zu finden und die Dinge offen auszusprechen.

Wir haben für jedes Kind eine Herzvorlage ausgedruckt und ausgeschnitten, die die Kinder bunt angemalt haben. Die haben wir laminiert, kleine Tomatenpflanzstäbe dran und dann haben die Kinder sie bei der Beerdigung in der Hand gehalten und ins Grab gesteckt. So konnten sie sich aktiv beteiligen und das hat ihnen gut getan. Für sie war die Teilnahme an der Beerdigung auf jeden Fall gut.

Es war derselbe Pfarrer in derselben Trauerhalle auf demselben Friedhof wie bei meiner Mutter. Und doch war alles anders. Natürlich auch, weil mein Vater und meine Mutter zwei unterschiedliche Personen waren.

Es war mir vorher bewusst, dass meine Kinder während der Beerdigung einen Teil meiner Aufmerksamkeit einnehmen werden, aber dass sie mir wahrscheinlich auch ganz viel Kraft geben.

Genau so war es dann auch. Die Trauerfeier war wieder wirklich schön und ich denke mit einem großen Lächeln an die persönlichen und freundlichen Worte des tollen Pfarrers zurück.

Aber: Meine Kinder brauchten meine Aufmerksamkeit während der Trauerfeier. Sie haben mit meinen Ringen gespielt und meine Tochter meinte zwischendrin, dass sie jetzt ganz dringend was essen müsste. Jetzt! Sofort. Obwohl ich vorher penibel darauf geachtet hatte, dass die Kinder satt sind. Beim Auszug musste meine Tochter dann ganz dringend zur Toilette und ich habe sie nur meiner Schwägerin in die Hand gedrückt. Ihr kennt solche Situationen…. Das hat natürlich ein Stück weit dazu geführt, dass ich nicht zu 100 Prozent bei der Sache war.

Auf der anderen Seite haben meine Kinder mir unendlich viel Kraft gegeben. Der Kleine hat meine Hand genommen und wir sind ganz selbstverständlich vor der Trauergemeinde zum Grab marschiert.

Als wir dort angekommen sind, hat er einen kleinen Clown zwei Gräber weiter gesehen. Er ist sofort hin und hat sich einfach nur gefreut. Das war so ehrlich und so unbefangen und hat für mich ganz viel von der Schwere des Moments genommen.

Gemeinsam als Familie sind wir zum Grab gegangen, haben jeder eine Blume reingeworfen, die gebastelten Herzen aufgestellt und uns vom Opa verabschiedet. Haben gewunken und „Tschüss Opa“ gesagt. Das war ein sehr schöner gemeinsamer Moment.

Es waren viele Leute bei der Beerdigung und so war ich auch in diesem Fall froh, dass mein Mann und meine Schwägerin sich irgendwann um die Kinder gekümmert haben, denen so langsam aber sicher langweilig wurde und ich noch das ein oder andere Gespräch führen konnte und gemeinsam mit diesen Menschen in Erinnerungen an meinen Vater geschwelgt habe.

Die Kinder haben dann in einer anderen Ecke des Friedhofs gespielt. Alles war irgendwie total normal. Und so ist auch mein Gefühl jetzt. Die Kinder haben den Tod des Opas ziemlich normal in ihr Leben integriert. Sie sprechen davon, sie holen den Tod in ihre Spiele, haben auch mal schlechte Laune oder machen Dinge, die nicht so leicht zu erklären sind. Aber unterm Strich fühlt sich das total richtig an.

Außerdem übe mich darin Antworten zu finden auf Fragen wie: „Warum war die Kiste vom Opa so klein? Das war ja eine Babykiste“. Mein Vater wurde nämlich verbrannt und in einer Urne bestattet und die Oma meines Mannes in einem Sarg. Und dann fing meine Tochter plötzlich einfach so an „von guten Mächten“ zu singen und zu summen. Ein Lied, das wir bei der Beerdigung gemeinsam gesungen haben. Wahnsinn, diese wunderbaren kleinen Wesen.

Was denkst Du über Kinder bei Beerdigungen?

Wie geht es dir mit diesem Thema? Was sind deine Erfahrungen und Gedanken? Ich würde mich riesig freuen, in den Kommentaren von dir zu lesen!

6 Kommentare zu “Kinder mit zur Beerdigung nehmen?

  1. Hallo Karin,
    Vor 4Monaten ist mein Bruder gestorben. Einfach so im Schlaf, an einer geplatzten Aorta. An seiner Beerdigung 3Wochen später hatte ich beide Kinder dabei. Die Kleine ist 2 und der Große 4 1/2 Jahre alt. Die Kleine hat sich an mich gekuschelt und mich getröstet, dem Großen wurde es zu viel und er ist mit meinem Mann raus gegangen und hat mit ihm gespielt. Uns war es wichtig, dass die Kinder dabei sein konnten, aber auch jederzeit die Möglichkeit hatten raus zu gehen, wenn es ihnen zu viel wird. Es war ja auch ihr Onkel, der gestorben ist… Immer wieder mal kommen Gespräche auf über Friedhof, Friedwald, sterben, Grab, Regenwolken die überlaufen, weil der Onkel im Himmel duscht. Und am Anfang haben wir immer wieder mal ein Kinderbuch zum Thema Tod angeschaut. Ich bin froh, dass wir den Kindern die Möglichkeit gegeben haben dabei zu sein und waren erleichtert, dass der Große gespürt hat, dass es für ihn zu viel wird… Ich kann gut verstehen, dass es für dich, bei der Beerdigung deiner Mama zu viel war dich um deine Kinder kümmern zu müssen und dass du den Moment für dich allein gebraucht hast…

    • Liebe Franzi,

      vielen Dank für deinen Kommentar über den ich mich sehr gefreut habe. Und für deine Erfahrungen! Das klingt ganz großartig, wie ihr das gemacht habt. Toll, dass dein Sohn gespürt hat, was er braucht und deine Tochter dich getröstet hat und sie aber so beide die Möglichkeit hatten, die Beerdigung mitzuerleben und ein Stückchen mehr zu verstehen, was mit ihrem Onkel passiert ist. Bei überlaufenden Regenwolken im Himmel, weil der Onkel duscht, werden meine Augen direkt ein bisschen feucht. Diese wunderbaren kleinen Wesen. 🙂

      Ich wünsche dir alles Liebe und Gute Franzi.

  2. Nicole Lahr

    Hi Karin,

    großen Respekt, dass Du diese Tabuthemen in Angriff nimmst. Mein Opa ist vor 6 Monaten gestorben und ich habe meine Kinder nicht mitgenommen. Sie sind beide sehr empathisch veranlagt und können mit weinenden und trauernden Menschen ganz schlecht umgehen (ich übrigens auch nicht). Daher bin ich froh, dieses „JEIN!“ gelesen zu haben, denn ich bin schon sehr stark angefeindet worden …

    • Liebe Nicole,

      alles richtig gemacht! Jede Entscheidung, jede Trauer, jeder Moment ist individuell und das ist auch gut so!

      Alles Liebe
      Karin

  3. Hallo Karin,

    Meine Kinder hatten zu meiner Mama eine ganz grosse wunderbare Beziehung. Sie wohnte quasi 2 Strassen weiter im Nachbardorf. Wir waren fast jeden Tag bei ihr. Wenn ich arbeiten musste, hat sie sie vom Kindergarten abgeholt, Mittagessen gemacht und ich kam nach. Mein Mann arbeitete damals noch Schicht. Er konnte sich somit tagsüber von der Nachtschicht in Ruhe ausschlafen. Nachmittags haben wir dann oft mit Omi Ausflüge gemacht oder auch am Wochenende.

    Durch diesen engen Kontakt, den die Kids mit ihrer Omi hatten, konnte ich „nicht einfach nur“ zu ihnen sagen „sie ist gestorben…“
    Von heute auf morgen nicht mehr da… das hätten sie glaube ich nicht begriffen. Das wurde bei mir so gemacht, als meine „Lieblingsoma“ starb. Wir hatten nicht so einen engen Kontakt. Und mir fehlt trotzdem der Abschied.

    Ich habe die Jungs ab und zu auch als es ihr schlecht ging, mit genommen zu ihr.
    Erst wollte ich das nicht, weil ich dachte sie sollen sie so in Erinnerung behalten, wie sie war als es ihr gut ging. Aber das wäre ein zu harter Schlussstrich geworden. Das hätten sie nicht realisiert.

    Mein Vater ist an einem Hirnschlag gestorben. Das fühlte sich für mich an wie „Lichtschalter aus“. Das wollte ich nicht, das die Kinder das bei ihrer Omi auch so empfinden.
    Sie haben es somit miterlebt, das es ihr immer schlechter ging. Und dass es für sie auch eine Erlösung war, gehen zu dürfen.

    Ich wollte nicht, dass die Jungs den Tod nur negativ sehen, sondern dass er leider zum Leben dazu gehört und auch eine Erlösung sein kann.

    Am Abend bevor sie starb waren sie noch einmal bei ihr und haben ihr „Aufwiedersehen“ gesagt. Mir war klar, dass es das letzte Mal war, dass sie sie lebend sahen und es war mir auch sehr wichtig, dass sie sie noch einmal gesehen haben. Kraftlos und gerade noch so sprechen könnend im Bett liegend. Ob es ihnen zu jenem Zeitpunkt bewusst war, dass es das letzte Mal gewesen sein wird, weiss ich nicht. Sie haben es aber sicherlich irgendwie geahnt.

    Am nächsten Tag ist sie nachmittags gestorben. Ich war bei ihr geblieben bis sie gegangen war. Mein Mann ist mit den Kindern nach Hause. Ich habe es ihnen dann abends erzählt, nachdem der Grosse nach ihr fragte und es wohl ahnte. Eigentlich wollte ich es ihnen erst morgens erzählen, weil ich dachte sie würden sonst die ganze Nacht nur weinen… war aber zum Glück nicht der Fall. Sie waren traurig, aber irgendwie sachlich. Ich habe sie dann 1 Woche aus der Schule gelassen, ich war selber auch 2 Wochen krank geschrieben. Insofern hatten wir Zeit füreinander.

    Dank dem Tipp des Bestatters haben wir alle 4 ihren Sargdeckel mit unseren Handabdrücken verschönert. Ich habe es den Kindern freigestellt, ob sie sie im Sarg liegen sehen möchten oder nicht. Sie sind aber beide ganz mutig zu ihr hingelaufen, haben natürlich beide traurig ihre Omi angeschaut wie sie so friedlich da lag… danach haben sie weiter am Sargdeckel gemalt und sind nochmals zwischendurch in den anderen Raum, um Omi zu sehen. Es war ein schöner Abschied, nur wir 4 und meine Mama.

    Sie kam dann ein paar Tage später ins Krematorium, nachdem noch der ein oder andere Verwandte sie gesehen hatte und ich unsere Haare als Sargbeigabe dazu legte. Da wollten die Kinder nicht mehr mit.

    An der eigentlichen Trauerfeier wollten sie dann wiederum dabei sein. Das hatte ich sie extra gefragt.
    Die Wartezeit, bis es „endlich“ losging war etwas mit Langeweile geprägt, aber sie sind sogar trotzdem ganz lieb auf ihrem Stuhl sitzen geblieben, die ganze Zeit bis zum Schluss.

    Es war ihre erste Trauerfeier und ich wollte es zu etwas besonderem machen.
    Somit habe ich mich in Vorbereitungsmassnahmen gestürzt und diese Ablenkung tat mir auch gut.

    Ich habe Vergissmeinnicht Samen in Kärtchen bestellt und jeweils ein Foto von meiner Mama dazu geheftet. Weil ich wollte, dass nach der Trauerfeier jeder sich so ein Kärtchen nimmt und dann später im eigenen Garten die Samen sähen kann…und an sie denkt… Meine Mama liebte ihren Garten und Blumen.
    Das hab ich auf einer Intetnetseite gelesen und fand diese Idee toll!

    Ausserdem hab ich ein grosses stehendes Dekoherz gekauft, das eigentlich für Hochzeitsdeko gedacht war. Das hat mein Mann liebevoll rot angepinselt und ich habe noch ganz viele tolle Erinneringsfotos mit einem Faden reingeknotet. Das Stand dann während der Trauerfeier vor dem Rednerpult.

    Bei „ihrem letzten Fest“ zu Kaffee u Kuchen hab ich ein Familienmemory Spiel für die Kids mitgenommen. Da sind auf jedem Memorykärtchen richtige Familienfotos von allen möglichen Familienmitgliedern in diversen Lebensaltern drauf. Das war auch ein schönes Erinnerungsspiel an dem Tag.

    Ich denke in diesem Fall hat es ihnen und mir gut getan den Abschied so mit zu erleben und ich bereue es im Nachhinein nicht.

    Als meine Oma gestorben ist, war ich 6 Jahre alt. Mir wurde nur gesagt, dass sie gestorben ist. Bei der Beerdigung war ich bei einer Freundin zum Spielen. Ich habe es lange Zeit nicht so recht realisiert, dass sie einfach nicht mehr da sein soll. Mir hat immer der letzte Abschied, das „Tschüss sagen“ irgendwie gefehlt. Insofern wollte ich meinen Kinder die Möglichkeit geben, es selbst zu entscheiden, ob sie sich das zu trauen.

    Zu meinem Vater hatten die Kids nicht so einen Bezug. Da waren sie noch dazu 6 Jahre jünger, als er starb, also 2 und 4 Jahre alt. Auf seiner Beerdigung waren sie nicht dabei. Aber ich könnte jetzt auch nicht sagen, ob es ihnen in dem Fall fehlt. Sie erinnern sich an ihn auch nicht so sehr. Insofern denke ich war das ok.

    Ich persönlich habe als mein Vater gestorben war, das erste mal in meinem Leben jemanden Tot gesehen. Es war definitiv ein einschneidendes Erlebnis, das ich aber für mich entschieden hatte, dass ich ihn nochmals sehen möchte. Ich bereue es nicht. Es hat mir geholfen seinen Tod zu verarbeiten.

    Letztendlich sollte das jeder nach seiner Situation entscheiden. Wobei ich der Meinung bin, dass man ab einem gewissen Alter das evtl den Kindern zu trauen sollte, selbst zu entscheiden, wie sie sich verabschieden…
    Jeder Mensch ist anders und geht damit anders um.

    Ich für meinen Teil kann nur sagen, mir tut das Abschied nehmen können gut und ich glaube meinen Kindern hat es nicht geschadet.
    Mal gespannt was sie mir irgendwann dazu sagen werden, wenn sie erwachsen sind.

    So das war jetzt wieder ein halber Roman. Entschuldigung.

    Liebe Grüße, Tanja

    • Liebe Tanja,

      ich danke dir von ganzem Herzen, dass du dir die Zeit genommen hast, die Zeilen zu schreiben. Entschuldige dich bitte auf gar keinen Fall dafür. Ganz im Gegenteil. Genau das möchte ich mit dieser Seite bewirken: einen Austausch, der einem auch das Gefühl gibt, das man mit seiner Geschichte nicht alleine ist.

      Und ich finde das hast du ganz wunderbar gemacht und es sind ganz tolle Ideen, die du da rund um die Beerdigung deiner Mama umgesetzt hast. Ich war zu sehr in Schockstarre und hatte mich vorher nicht damit auseinander gesetzt, was gut tun könnte und habe weder meiner Mama noch meinem Vater etwas mit in den Sarg gegeben. Jetzt bin ich schlauer, kann die Vergangenheit nicht ändern, aber für die Zukunft lernen.

      Ich wünsche dir von ganzem Herzen alles Liebe und Gute!
      Karin

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